Feel Good Management – Was steckt dahinter?

In letzter Zeit finden wir den Begriff immer häufiger in den sozialen Medien. Feel Good Management – Was macht eigentlich ein Feel Good Manager und wie sieht ein Tag im Leben eines Feel Good Managers aus? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen und den Begriff einmal genauer zu beleuchten, geht es in meinem heutigen Blog. Viel Spaß dabei.

Der Feel Good Manager grillt mit den Menschen, sorgt für ausreichend Wasser und frisches Obst und brüht leckeren Kaffee. Na ja, dieses Bild, welches sich wahrscheinlich im Kopf des einen oder anderen manifestiert hat, entspricht überhaupt nicht dem tatsächlichen Berufsbild eines Feel Good Managers. Damit sage ich nicht, dass wir alle nicht gerne zusammen grillen können und auch gegen einen frischen Kaffee habe ich nichts einzuwenden. Aber Feel Good Management ist so viel mehr und so wichtig, dass sich ein Blog zu diesem Thema mehr als lohnt.

Um es mit einem Satz zu formulieren ist es die Aufgabe eines Feel Good Managers die Menschen zu stärken. Den Mitarbeiter und die Mitarbeiterinnen in den Fokus zu stellen, um sie in ihren Stärken und Potenzialen zu fördern. Ein Feel Good Manager hat eine coachive Haltung, hört gerne zu und hat ein ehrliches Interesse an den Menschen. Empathie, Emotionen, Kommunikation und Begeisterungsfähigkeit sind wichtige Eigenschaften für einen Feel Good Manager. Wir glauben daran, dass jeder Mensch die Ressourcen für sein persönliches Wachstum bereits in sich trägt. Ein Feel Good Manager unterstützt die Menschen in ihrem persönlichen Wachstum.

Eine gute Möglichkeit das Feel Good Management zu beschreiben liefert Frau Ingrid Kadisch mit dem von ihr erstellten „House of Feel Good“. Sie beschreibt das Feel Good Management als ein Haus, welches einem Unternehmen und gerade den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche dort arbeiten, einen Schutz bietet. Hier entsteht Raum für Potenzialentfaltung.

Die Herausforderungen, Ziele und Anforderungen und die Komplexität der Arbeitswelt in eine wertschätzende Organisationsentwicklung zu bringen, kann mit dem House Of Feel Good gelingen. Das Thema Wertschätzung und Feel Good Management muss in meinen Augen ganzheitlich gesehen werden und kann auch nur so zu einem dauerhaften Erfolg werden. Das House Of Feel Good ist ein sehr breites Feld und ich möchte mich hier auf drei Themenschwerpunkte konzentrieren:

Positive Psychologie
Alles, was den Menschen stärkt, ist Teil der positiven Psychologie, welche auf Martin Seligmann, US-amerikanischer Psychologe, zurückgeht. Es geht hier weniger um Krisen, Konflikte und Schwierigkeiten, sondern vielmehr um Vertrauen, Geborgenheit, Stärken und Glück. Die vorhandenen Ressourcen in den Menschen stärken und somit die Potenziale eines jeden Mitarbeiters zu heben – das ist Aufgabe der positiven Psychologie und damit auch des Feel Good Managements.

Salutogenese
Dieses psychologische Konzept wurde von dem US-Amerikanischen Medizinsoziologen und Stressforscher Aaron Antonovsky eingeführt. Hier geht es um die gesunde Entwicklung eines Menschen und Gesundheit als kontinuierlichen Prozess. Wie kann der Mensch trotz Stress und Belastung gesund bleiben. Hier spielt das Kohärenzgefühl eine große und wichtige Rolle. Dieses Gefühl besteht aus drei wesentlichen Punkten. Verstehbarkeit, also ob die Zusammenhänge vorhersehbar und zu erklären sind. Handhabbarkeit bedeutet, ob ich die Ressourcen und Eigenschaften mitbringe, um das Leben zu bewältigen und Sinnhaftigkeit zeigt mir, ob das Ganze für mich ganzheitlich zu einem positiven Erlebnis, also einem Sinn führt.

Supportive Leadership
Ein wichtiges Ziel des Feel Good Managements ist das Thema „Supportive Leadership“. Hier ist die Haltung von Führungskräften ein wesentliches Thema für Potanzialentfaltung. Eine coachive Haltung und Empathie sind mehr denn je im Fokus von guter Führung. Mitarbeiter einzuladen ihre eigenen Stärken und Potenziale zu entdecken ist die Hauptaufgabe eine Führungskraft. Eine echte Fehler- und Feedbackkultur ist dabei genauso wichtig, wie Freude und Begeisterung von persönlichem Wachstum.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Feel Good Management viel mehr ist. Es ist eine Haltung, ein Weg, eine Hoffnung, ein Ziel – den Menschen und seine Stärken in den Fokus zu stellen. Feel Good Management ist kein Soft Skill, sondern der Schlüssel zu Erfolg, Glück und Sinnhaftigkeit.

 

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